Projekte & Termine

25.6.2021: Fachtagung „Wegsehen als Programm – 34 Jahre Antifolterkonvention der Vereinten Nationen. Blicke auf Europa, Deutschland und Schleswig-Holstein“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

anlässlich des Internationalen Tags zur Unterstützung der Folteropfer laden die Refugio Stiftung Schleswig-Holstein, der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein, der Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein und das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein (PSZ, Brücke SH) herzlich zur digitalen Fachtagung „Wegsehen als Programm – 34 Jahre Antifolterkonvention der Vereinten Nationen. Blicke auf Europa, Deutschland und Schleswig-Holstein ein. Die digitale Fachtagung am 25. Juni, 10 bis 14 Uhr, richtet sich insbesondere an Fachkräfte in der Begleitung und Versorgung von Folteropfern und traumatisierten Geflüchteten in Schleswig-Holstein, aber auch an alle anderen Interessierten.

Wir freuen uns auf Vorträge von Elise Bittenbinder, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF), Berlin, Franziska Vilmar, Fachreferentin für Asylrecht und -politik, Amnesty International Deutschland e. V., Berlin, und die Diskussion mit Ihnen.

Refugio-Vorstand informiert sich über AMIF-Netzwerke in Schleswig-Holstein

In der Vorstandssitzung am 6. November 2020 stellte Frau Krystyna Michalski, Referentin und Projektleiterin für Migration und Flucht beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein, das landesweite AMIF-Netzwerk vor. Die Netzwerke des europäischen Asyl-, Migrations- und Integrations-Fonds (AMIF) dienen dem Ziel, die Situation der Migranten und Geflüchteten in Europa durch vielfältige Initiativen, durch interprofessionellen Zusammenschluss und Austausch und nicht zuletzt durch eine Unterstützung des Ehrenamtes zu verbessern. In Schleswig-Holstein arbeiten diese Netzwerke u.a. auf der Ebene der kommunalen Körperschaften, wo sich die zuständigen Behörden (z. B. Ausländeramt, Gesundheitsamt eines Landkreises) mit Facheinrichtungen und -organisationen (Kliniken, Ärzten, Anwälten, Wohlfahrtsverbänden u.a.) und ehrenamtlichen Initiativen zusammengeschlossen haben, um in gemeinsamen Konferenzen und Aktionen Geflüchtete und Zugewanderte Personen und Familien zu unterstützen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der gesundheitlichen Versorgung. Dies betrifft noch mal besonders diejenigen Geflüchteten, die Opfer von Krieg, Terror und Folter geworden sind. Die Refugio Stiftung sucht nach Möglichkeiten, sich an den unterstützenden Netzwerken zu beteiligen.

Die Refugio Stiftung Schleswig-Holstein unterstützt „United 4 Rescue“

Am 20. Februar 2020 wurde das ehemalige Forschungsschiff „Poseidon“ als Rettungsschiff der Aktion „United 4 Rescue“ in Kiel auf den Namen „Sea-Watch 4“ getauft. Das Schiff fährt im Auftrag des von der Evangelischen Kirche ins Leben gerufenen Aktionsbündnisses „United 4 Rescue“ im Mittelmeer Patrouille, um in Seenot geratene Geflüchtete zu retten. In der Bündniserklärung heißt es „Wir … sind davon überzeugt, dass jedes Leben in Seenot gerettet werden muss. Daher unterstützen wir die zivilen Seenotrettungsorganisationen, die dem Ertrinken nicht tatenlos zusehen, sondern da humanitär handeln und Menschenleben retten, wo staatliche Seenotrettung fehlt.“ Der Flüchtlingsbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein, Stefan Schmidt,  kritisiert in diesem Zusammenhang die Europäische Union: „Die Europäische Union muss ihrer menschenrechtlichen Verantwortung gerecht werden. Sie darf Menschen nicht an ihren Grenzen sterben lassen.“

Stellungnahme der Refugio Stiftung Schleswig-Holstein zum Integrations- und Teilhabegesetz

Zum Entwurf eines Integrations- und Teilhabegesetzes (Drucksache 19-01640) hat die Refugio Stiftung im Rahmen der schriftlichen Anhörung im Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags  eine Stellungnahme eingereicht. Die Refugio Stiftung vermisst im Gesetzentwurf ganz allgemein das Thema „Gesundheit als Menschenrecht“ und im Besonderen Vorgaben zur Versorgung traumatisierter Geflüchteter.

Zahlreiche weitere Stellungnahmen u. a. vom Einwandererbund (Reinhard Pohl) und vom Flüchtlingsrat findet man auf der Website des Schleswig-Holsteinischen Landtags.


5. September 2019, Fachtagung „Gesundheit ist ein Menschenrecht“

Die Refugio Stiftung Schleswig-Holstein beteiligt sich an der Fachtagung der kommunalen AMIF-Netzwerke am 5. September.
150 Teilnehmer*innen aus den Städten und Landkreisen kamen im Kieler Landeshaus zusammen und arbeiteten zum Thema „Gesundheit ist ein Menschenrecht“.
Lesen Sie hier das Programm und einen kurzen Bericht!

Hier finden Sie eine kleine Diashow der Fachtagung. Alle Fotos: © W. Gottschalk, Kiel